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07 | 01 | 2009
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Ei605C-D Der Rauchmelder für Privathaushalte

Ei605C-D Der Rauchmelder für Privathaushalte Ein Rauchmelder sollte schnell den Alarm auslösen, wenn Rauch in die Kammer eintritt, und er sollte so beschaffen sein, dass sämtliche weitere Umweltfaktoren, die zu einem falschen oder rein störenden Alarm führen, eliminiert werden. Mit einem Zusatzmodul lässt sich dieser Rauchmelder auch nachträglich zum Funkrauchmelder aufrüsten.
Einbruchsicherheit E-Mail

Definition: Einbruchsicherheit ist der Grad der Erschwerung, einen Schließzylinder gewaltsam zu überwinden, mit dem Ziel, einen Schließvorgang durchzuführen.

Die mehr oder auch weniger praktizierten Methoden sind etwa in der Reihenfolge ihrer Bedeutung nach: Abbrechen, Abdrehen, Ziehen, Bohren und Durchschlagen. Das Abbrechen bzw. Abdrehen bei unsachgemäß montierten Zylindern ist für den Gelegenheitstäter die gängigste Methode. „Unsachgemäß“ bedeutet, daß der Überstand des Schließzylinders über den Schutzbeschlag mehr als 3 mm beträgt oder daß ein Schutzeschlag, der diese Bezeichnung verdient, gar nicht montiert ist. Noch immer häufig anzutreffen sind einfache Beschläge aus Aluminium oder gar von außen abschraubbare „Zimmertürbeschläge“. Profilzylinder, die von außen mit entsprechendem Werkzeug „gegriffen“ werden können, werden im Bereich des Stulpschraubengewindes abgebrochen und die äußere Zylinderhälfte entfernt. Dasselbe ist möglich beim sogenannten Kernziehen, wenn nicht der Zylinderkern gezogen, sondern die komplette Gehäusehälfte im Stulpgewindebereich abgebrochen wird. Mit geeigneten Sperrhaken wird nun der Schließvorgang durchgeführt. Dasselbe gilt für Schlösser, bei denen der Schließzylinder durch geeignete Werkzeuge teilweise oder vollständig herausgezogen oder durchgeschlagen wurde. Stahltraversen im Stulpgewindebereich be- bzw. verhindern das Abbrechen.

Maßnahmen die die Einbruchssicherheit der Profilzylinder bzw. Schließzylinder erhöhen

Der Zylinderüberstand des montirten Profilzylinders sollte 3 mm nicht überschreiten. Man könnte von "hervorragender Unsicherheit" sprechen, wenn der Schließzylinder eines Schlosses mehr als 3 mm aus dem Beschlag-Außenschild heraussteht. Nur gar zu leicht könnte dieser abgebrochen werden, wodurch es ein Kinderspiel wird, die Tür mit einfachstem Werkzeug aufzusperren. Von außen abschraubbare Beschläge verschaffen einem Einbrecher immer den Vorteil, den Zylinder abbrechen zu können, auch wenn dieser bündig mit dem Beschlag abschließt. Darum kommen solche Beschläge in der Sicherheitstechnik allenfalls bei Innentüren zum Einsatz, wenn kein Einbruchschutz erforderlich ist. An Außentüren werden stets Schutzbeschläge, besser noch Schutzbeschläge mit Zylinderabdeckung (auch Kernschutzbeschläge genannt) montiert. Bei fachlicher Montage kommt es also nicht zu Zylinderüberständen, wie soeben beschrieben. In der Sicherheitstechnik wird dieser Begriff verwendet, um den Zylinderüberstand über das Türblatt zu bezeichnen, und dient zur Ermittlung der Beschlagsstärken bzw. der Abstimmung der Zylinderabdeckung eines Schutzbeschlages auf die Zylinderlänge. Profilzylinder mit Stahltraverse im StulpschraubenbereichZylinder mit Stahltraverse im Stulpschraubenbereich be- oder verhindern das Abbrechen oder Abdrehen des Schließzylinders.

Das Bohren wird durch harte Zuhaltungselemente oder durch zusätzliche harte Einlagen in sicherheitsrelevanren Bereichen erschwert. Qualitätsunterschiede bestehen in der Positionierung der Einlagen, so daß der zu schützende Bereich hinreichend abgedeckt ist und im Material der Bohrschutzeinlagen. Gehärtere Stähle bieten nur begrenzt Schutz gegen Hartmetallbohrer (Widia, Leucodur). Hartmetalle sind gesinterte Wolframkarbide und gehärteten Stählen hinsichtlich Widerstandsfähigkeit weit überlegen. Hier sind Stifte aus diesem Hartmetall selbst der wirksamste Schutz.

Stahlstifte im Stiftfederbereich verhaken sich beim Bohrangriff mit der Bohrerspitze und führen zum Abbrechen des Bohrers. Der steckende, abgebrochene Bohrer ist hierbei der wirksamste Bohrschutz.

Ein optimaler Bohrschutz wird durch den Einsatz von Schutzbeschlägen mit Zylinderabdeckung erreicht.


Einige Zylinder mit verbesserter Einbruchssicherheitdieser Maßnahmen sind auch geeignet, das „Durchschlagen“ des Profilzylinders durch Schloss und Beschlag zu erschweren. Hierzu gehört auch ein ausreichend über die Außenkontur des Zylindergehäuses hinausragender Schließbart aus bruchstabilem Material wie stranggepreßtem Stahl- oder Neusilberprofil. Beim sogenannten Kernziehen wird nach Entfernen des Zylinderkernes der Schließbart durch die Kernbohrung im Gehäuse hindurch mit Haken oder Schraubendreher gefaßt, und danach ein Schließvorgang durchgeführt. Das Herausziehen der Zylinderkerne wird verhindert durch:
  • Blockierung der Kerne mit „Bremsbacken“, die in Ruhestellung des Zylinderkernes oder erst beim Ziehen in Gehäusenuten einrasten
  • harte Einlagen (Stifte) im Zylinderkern, die das Gewinde der Ziehschraube beschädigen und somit verhindern, daß die zum Ziehen notwendige Zugkraft aufgebracht werden kann. Hierzu sind grundsätzlich hochwertige Bohrschutzmaßnahmen oder speziell hierfür positionierte Stifte geeignet.
  • Sollbruchstellen im Zylinderkern, so daß nur ein Teil des Kernes herausgerissen wird
  • Verankerung des Zylinderkernes im Bereich des Schließbartes durch Flansche und Montage von hinten, oder durch Verkrallung der Kerne mit dem Schließbart selbst.
 
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