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07 | 01 | 2009
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Profil-Knaufzylinder Z534 IKON SK6 / 146NP

Profil-Doppelzylinder Z531 IKON SK6 / 146NP Hochwertiges IKON-Sperr-Nockenprofil in der Sonderklasse SK6 / 146NP mit 6 aktiv wirkenden, gefederten Stiftzuhaltungen. Dieses Profil basiert auf einem neuen, langfristigen Patent, welches speziell als Maßnahme gegen aktuelle- und gängige Öffnungstechniken entwickelt wurde und diese in hohem Maße erschwert. Das Profil 146NP ist als parazentrisches Profil ausgeführt und verfügt standardmäßig über Zertifizierungen nach DIN, VdS und RAL.
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Verwendung des Schließzylinders, Funktion und Systeme

Schlüssel als Zeichen der Schlüsselgewalt

Schlüssel von Tor- und Türschlössern großer Abmessungen symbolisierten in früheren Jahrhunderten deutlich sichtbar die Bedeutung und die Schlüsselgewalt des Schlüsselträgers. Die Verbreitung derartiger Schlüssel war vergleichsweise gering und der Besitz damit etwas Besonderes. Die Wichtigkeit und die Vertrauensstellung des Verftigungsberechtigten, im wahrsten Sinne des Wortes die Schlüisselgewalt, wurde hervorgehoben. Der Besitz eines Schlüssels ließ Eigentum des Schlüsselträgers vermuten.

Mit der Trennung von Schlosseingerichte und Schließzylinder und dessen Miniaturisierung sowie die industrielLe kostengünstige Herstellung von Verschlüssen, die mit Schlüsseln zu betätigen sind, trat auch die „sichtbare“ Bedeutung des Schlüssels mehr und mehr in den Hintergrund. Eine spezielle Vertrauens- oder Machtstellung im Geselischaftsieben wird nicht mehr automatisch hervorgehoben.

Heute hat allein der Besitz von Schlüsseln nicht gleichzeitig die ihm früher anhaftende Repräsentationswirkung. Jedoch der sichtbar „besondere“ Schlüssel mag weiterhin die Wichtigkeit des Schlüsselträgers signalisieren, entweder durch Präsentation der außergewöhnlichen Merkmale des Schlüssels oder als Zeichen für den dahinter vermuteten hochwertigen, abzuschließenden Gegenstand.

Verwendung und Einsatz des Schließzylinders

Während der Schließzylinder Mitte des 19. Jahrhunderts von Linus Yale jr. aus der anspruchsvolleren Verschlußtechnik für Behältnisse flur die breitere Anwendung weiterentwickelt wurde, blieb er doch anfänglich aufgrund der fertigungstechnischen Möglichkeiten und damit hohen Kosten höherwertigen Anwendungen vorbehalten. Ende des 19. Jahrhunerts / Anfang des 20. Jahrhunderts fand er in Deutschland auch im Türschlossbereich Anwendung. Anfangs durch auf Einsteckschlösser und Kastenschlösser von einer oder beiden Seiten aufgesetzte Zylinderhälften und später durch einteilige Doppelzylinder.

Die ebenfalls aus den 20er Jahren bekannte Einbausicherung wird bis heute von verschiedenen Anbietern sowohl in der Ursprungsbauweise als auch in vielen verschiedenen abgeänderten Bauformen für unterschiedliche industrielle Anwendungen hergestellt.

JahrzehnSchließzylinder und Zylinderschloss Unterschiedte diente sie als Umrüstbausatz für Buntbartschlösser zur Aufrüstung derselben und erlebte eine kurzzeitige Renaissance nach der Maueröffnung durch die Nachrüstung von Schlössern in den neuen Bundesländern und für Ersatzbedarf.

Sicherheit in der Entwicklung

Im Gegensatz zur nahezu gleichgebliebenen äußeren Form und den Anschlußmaßen gibt es das Innenleben und die Funktionsteile des Schließzylinders vielfältige Entwicklungen und Produkte am Markt. Neben Schließsystemen mit zusätzlichen Abtastelementen wie Kipphebel, Kugeln und Schiebern, entstanden Systeme mit mehrreihigen Stiftzuhaltungen, Drehscheiben, Kurvensteuerungen und verschiedene magnetisch codierte Schließsysteme.

Elektronik im Schließzylinder findet in zunehmendem Maße dort Anwendung, wo zusätzlich zur mechanischen Änderungen der Schließberechtigungen, die Zentral- oder Fernüberwachung, die zeitliche Eingrenzung von Zutrittsberechtigungen sowie die Protokollierung von Schließvorgängen gefordert werden. Hier setzen sich die Systeme durch, die ohne Einschränkungen in bestehende Schließanlagen einbezogen werden können, um den gestiegenen Sicherheitsanforderungen des Marktes zu entsprechen.

Schließzylinder - Zylinderschloss

Aufgrund der in der Praxis häufigen und mißverständlichen Verwechslung der Begriffe sei an dieser Stelle auf die Unterscheidung zwischen Schließzylinder und Zylinderschloss hingewiesen. Der Schließzylinder enthält das Schließgesperre. z.B. in Form von Stiftzuhaltungen und wird in das Zylinderschloss, z.B. ein Einsteckschloss nach DIN 18 251, eingebaut. Das Zylinderschloss enthält z.B. das Riegelwerk und die Falle. Statt „Schließzylinder“ wird umgangssprachlich und auch in den folgenden Ausführungen bisweilen kurz der Begriff „Zylinder“ verwendet.



 
Schlagzeilen
Stichwort Wendeschlüssel: Klassische Schlüssel für Schließzylinder mit Sriftzuhaltungen besitzen ihre Schlüsseleinschnirte in Form von Kerben in der Regel auf einer Schmalseite des Schlüsselschaftes. Einen anderen Weg gehen sogenannte Wendeschlüssel. Bei ihnen sind im Wesentlichen auf der Flachseite des Schlüsselschaftes Bohrmulden angebracht. In der Regel sind die auf beiden Seiten sichtbaren Bohrbilder spiegelsymetrisch, so dass der Schlüssel beidseitig eingesteckt werden kann. Als wesentlicher Vorteil von Wendeschlüsseln wird der Schließkomfort durch die beidseitige Einführbarkeit des Schlüssel genannt. Darüber hinaus ist wird die Haptik (glatte und stabile Oberfläche) als angenehm empfunden. Auch in der Sicherheitsausstattung stehen Wendeschlüssel konventionellen Schlüsselsystemen in nichts nach.