| General-Hauptschlüssel-Anlage |
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Eine Generalhauptschlüssel-Anlage besteht aus verschieden- schließenden Schließzylindern mit einem hierarchischen Aufbau von Schließkompetenzen für übergeordnete Schlüssel. Der Generalhauptschlüssel (GHS) steht an erster Stelle der Schlüsselhierarchie. Dieser schließt in der Regel alle Schließzylinder der Anlage. Darunter gliedern sich je nach Bedarf Obergruppenschlüssel (OGS) bzw. Hauptgruppenschlüssel (HGS), Gruppenschlüssel (GS), Untergruppenschlüssel (UGS) und Einzelschlüssel (ES). Dabei schließen die Untergruppenschlüssel mehrere verschiedenschließende Zylinder, Gruppenschlüssel die Zylinder mehrerer Untergruppen und die Obergruppenschlüssel die Zylinder mehrerer Gruppen. so daß sich die Hierarchie der Organisation des Objektes in der Schließanlage widerspiegelt. In Generalhauptschlüssel-Anlagen können auch Zentralzylinder (Z) zum Einsatz kommen ‚ die sowohl von übergeordneten Schlüsseln als auch von Einzelschlüsseln geschlossen werden. in weiteres Planungskriterium ist die Mitschließung (M). ln diesem Fall schließen die Schlüssel von max. zwei unterschiedlichen Zylindern einen dazu verschiedenschließenden Zylinder mit, jedoch nicht umgekehrt. Großobjekte, aber auch für mittlere Objekte mit umfangreicher Organisation. ist die Generalhauptschlüssel-Anlage die Schließanlagenart, die wegen ihrer großen Variationsbreite vornehmlich eingesetzt wird. Schließanlagen dieser Art mit mehr als 25000 Einzelschließungen sind bereits realisiert worden. Im Prinzip ist eine solche Anlage ein Zusammenschluß von mehreren Hauptschlüssel-Funktionen, denen ein weiterer Schlüssel übergeordnet ist. Weitere übergeordnete Schlüsselfunktionen haben die Gruppenschlüssel. Nach der Wichtigkeit der übergeordneten Funktionen unterscheidet man
In das Gefüge einer Generalhauptschlüssel-Anlage können darüber hinaus auch Zentralschloß-Funktionen einbezogen werden. Einsatzbereiche:
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