| Rauchmelder - Vernetzung |
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Das A und O im Brandschutz ist die frühzeitige Entdeckung eines ausgebrochenen Feuers. Wohl dem, der dann noch schnell genug sämtliche Bewohner eines Wohngebäudes warnen kann. Beide Aufgaben übernimmt ein vernetzter Rauchmelder (nach der DIN 14676). Er nimmt aufkommenden Rauch wahr und stößt sein Alarmsignal mit einem Geräuschpegel von 85 Dezibel aus. Der Ton muss deswegen so laut sein, weil Straßenlärm, ein eingeschaltetes Radio, ein Fernseher oder eine geschlossene Tür eine Abschwächung des akustischen Signals um bis zu 20 Dezibel bewirken können. In folgenden Fällen sind vernetzte Rauchmelder die beste Lösung:
Der Alarm eines Melders muss im Schlafzimmer auch noch bei geschlossener Tür und bei einem auf normale Lautstärke gestelltem Radio oder Fernseher gut zu hören sein. Ist der Ton nicht laut genug, würden die Bewohner nachts auch nicht aufgeweckt. Aus den genannten Gründen werden verantwortungsbewusste Architekten bzw. Elektro-Installateure immer vernetzte Rauchmelder empfehlen. Vernetzen von mehreren Wohnungen Rauchmelder sollten am besten immer nur in einer einzigen Wohneinheit vernetzt werden. Zu viele vernetzte Melder können nämlich vermehrt Fehlalarme verursachen. Falls aber trotzdem alle Wohnparteien eines Gebäudes im Verbund mit Rauchmeldern ausgestattet werden sollen, empfiehlt sich stattdessen die Installation separater Rauchmelder-Netzwerke in Treppenhäusern, Wasch- oder Kellerräumen. Keine Regel ohne Ausnahme: Für hilfsbedürftige Einwohner kann eine Vernetzung über ihre Wohnung hinaus durchaus wünschenswert sein. |



