| Feuerwehr fordert Kita zum Einbau von Rauchmeldern auf |
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| Mittwoch, 05. März 2008 00:00 |
Auflage, weil zweiter Rettungsweg fehlt - Warnung vor BilliggerätenHalle/MZ/jam. Brandschutzauflagen zu erfüllen, ist für die Kindertagesstätte „St. Laurentius“ in der halleschen Georg-Cantor-Straße nicht einfach. Dem alten Haus fehlt es unter anderem an einem für solche Einrichtungen zwingend vorgeschriebenen zweiten Rettungsweg. Der Einbau einer solchen Stahlkonstruktion sei laut Leiterin Andrea Köhler auch nicht möglich. Um dennoch im Brandfall rechtzeitig reagieren zu können, wurde von der Feuerwehr die Auflage erteilt, Rauchmelder zu installieren. Seit gestern können Kinder und Erzieher nun von den elektronischen Lebensrettern frühzeitig gewarnt werden. Sicherheitsexperte Jan Reiche hatte den gestrigen bundesweiten Rauchmeldertag für die Installation genutzt. Kostenlos baute er fünf Geräte im Wert von je 80 Euro in Schlaf- und Spielräume sowie auf dem Dachboden ein. „Es gibt freilich auch in Baumärkten deutlich preiswertere Geräte“, so Reiche. Die allerdings seien technisch anfälliger und die erforderlichen Batterien deutlich teurer als die Rauchmelder selbst. „Das können wir nur bestätigen. Die billigeren Geräte hatten wir bereits selbst eingebaut. Nach vier Wochen ging nichts mehr“, ergänzte Kita-Leiterin Köhler. Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland bei Bränden. Nicht das Feuer selbst sei laut Reiche die größte Gefahr: Der dabei entstehende Brandrauch würde die meisten Menschen das Leben kosten. Vor allem nachts würden Rauchmelder rechtzeitig vor der Gefahr warnen. In Sachsen-Anhalt seien die Geräte aber in Privathaushalten noch nicht gesetzlich vorgeschrieben.Reiche Sicherheitstechnik KG, Waisenhausring 6, 06108 Halle (Saale) Tel. 0345/2002934 e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. |


fehlt es unter anderem an einem für solche Einrichtungen zwingend vorgeschriebenen zweiten Rettungsweg. Der Einbau einer solchen Stahlkonstruktion sei laut Leiterin Andrea Köhler auch nicht möglich. Um dennoch im Brandfall rechtzeitig reagieren zu können, wurde von der Feuerwehr die Auflage erteilt, Rauchmelder zu installieren. Seit gestern können Kinder und Erzieher nun von den elektronischen Lebensrettern frühzeitig gewarnt werden. Sicherheitsexperte Jan Reiche hatte den gestrigen bundesweiten Rauchmeldertag für die Installation genutzt. Kostenlos baute er fünf Geräte im Wert von je 80 Euro in Schlaf- und Spielräume sowie auf dem Dachboden ein. „Es gibt freilich auch in Baumärkten deutlich preiswertere Geräte“, so Reiche. Die allerdings seien technisch anfälliger und die erforderlichen Batterien deutlich teurer als die Rauchmelder selbst. „Das können wir nur bestätigen. Die billigeren Geräte hatten wir bereits selbst eingebaut. Nach vier Wochen ging nichts mehr“, ergänzte Kita-Leiterin Köhler. Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland bei Bränden. Nicht das Feuer selbst sei laut Reiche die größte Gefahr: Der dabei entstehende Brandrauch würde die meisten Menschen das Leben kosten. Vor allem nachts würden Rauchmelder rechtzeitig vor der Gefahr warnen. In Sachsen-Anhalt seien die Geräte aber in Privathaushalten noch nicht gesetzlich vorgeschrieben.