| Wartung und Prüfung |
|
|
Die DIN 14676 empfiehlt die Wartung von Rauchmeldern nach den Empfehlungen des Herstellers, allgemein mindestens einmal im Jahr. Visuelle Prüfung Zuerst prüft der Anwender, ob die Raucheinlassschlitze zum Gerät und speziell die zur Rauchkammer sauber sind, also frei von Staub und Spinnweben. Falls erforderlich, kann man den Rauchmelder mit einem feuchten Tuch abwischen oder mit einem Staubsauger, der auf niedrige Saugstufe eingestellt ist, gründlicher reinigen. Wenn man sieht, dass der Rauchmelder mechanisch beschädigt ist, muss er sofort ausgetauscht werden. Nur der Hersteller kann einen kaputten Rauchmelder reparieren. Alarm prüfen Die 9-Volt-Rauchmelder sollen über die spezielle Prüftaste geprüft werden. Die Taste wird so lange gedrückt, bis der Melder Alarm schlägt und die LEDAnzeige am Rauchmelder rot blinkt. Bei einem 230-Volt-Rauchmelder mit Notstrombatterie sollte der Check mit der Prüftaste jeweils unabhängig voneinander einmal mit Netzstromversorgung und einmal mit Batteriestrom (bei ausgeschalteter Netzversorgung) durchgeführt werden. In beiden Fällen sollte das Gerät Alarm auslösen und außerdem die LED-Anzeige das richtige Signal (rot) abgeben. Falls ein 230-Volt-Rauchmelder bei der Prüfung mit der Taste nicht reagiert, müssen als nächstes die Stromleitungen durch einen autorisierten Fachbetrieb kontrolliert und ggf. repariert werden. Sollte bei der Prüfung der Batteriestrom-Versorgung per Taste kein Alarm ertönen, ist die Batterie sofort auszuwechseln. Selbstaufladende Akkus sollten mindestens zwei Stunden lang über das normale Stromnetz aufgeladen werden und danach wird die Prüfung wiederholt. Wenn das Gerät dann immer noch nicht funktioniert, muss der komplette Rauchmelder ausgetauscht werden. Vernetzte Geräte müssen jeweils einzeln für sich kontrolliert werden und anschließend noch auf die korrekte Weiterleitung des Alarms an alle angeschlossenen Rauch- und Hitzemelder.
|



