| Rauchmelder Aufbau eines Rauchmelder-Netzwerkes |
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Wie lässt sich eine Brandgefahr grundsätzlich einschätzen? Die Brandgefahr ergibt sich aus der Kombination von der Wahrscheinlichkeit eines Feuers und der Schwere der Folgen, die aus so einer Feuersbrunst entstehen könnten. Somit beruht die Installation von Rauchmeldern immer auf einer gründlichen Gefahrenanalyse der betroffenen Wohneinheit. Es ist nicht unbedingt nötig, immer das teuerste aller Warngeräte zu kaufen. Allerdings sollten die zu installierenden Melder den potenziellen Gefahren gerecht werden. Im konkreten Planungsfall sind folgende Fragen zu stellen:
Wem droht die größte Gefahr? Die Art der Bewohner von Wohnhäusern ist durchaus ein wichtiger Faktor bei der Auswahl und bei der Installation von Rauchmeldern. Ältere Leute und kleine Kinder Ältere Menschen sind im Brandfall besonders gefährdet, vor allem über 80-Jährige. Dieser Personenkreis unterliegt bei den Todesfällen nach Wohnungsbränden statistisch einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit als zum Beispiel 30-Jährige. Dabei ist zu berücksichtigen, dass derzeit fast ein Fünftel der Deutschen über 65 Jahre alt ist - der Anteil der Senioren steigt hierzulande stetig an. Aber auch Kinder unter sechs Jahren gehören zu den über 5 % der Bevölkerung, die besonders gefährdet sind. In ihrer Nähe sowie in der Nähe der Eltern oder älteren Geschwister sollten unbedingt Rauchmelder angebracht werden, damit die Erwachsenen im Fall des Falles noch Hilfe leisten können. Gruppen mit niedrigem Einkommen Menschen mit niedrigem Einkommen sind trotz Rauchmelder einer entschieden höheren Gefahr durch Brandschäden ausgesetzt, weil sie sich oft nicht die Batterien für ihre Rauchmelder leisten können. Manchen wird aus Zahlungsschwierigkeiten heraus phasenweise der Strom abgedreht. Ebenso werden leider immer wieder Batterien aus den Rauchmeldern herausgenommen und zweckentfremdet. In allen drei Fällen funktionieren die Geräte selbstverständlich nicht und bieten keinen Schutz mehr. Behinderte Menschen Behinderte können oft nicht so schnell wie Nicht-Behinderte reagieren. Sie müssen deshalb noch früher vor einem Feuer in ihren Wohneinrichtungen gewarnt werden. Mehrfamilienhäuser Eine vierte Gruppe besonders gefährdeter Menschen bei Wohnungsbränden sind die Bewohner von Mehrfamilienhäusern. Hier gibt es erstens mehr Gefahrenquellen und bei großen Gebäuden würden viele Bewohner gar nicht mitbekommen, wenn sich in einer anderen Wohnung ein Feuer ausbreitet. Außerdem wären mehr Menschen von der Gefahr betroffen. |



