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04 | 07 | 2008
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Selbstverriegelndes Anti- Panik- Einsteckschloss Wilka 5495

Selbstverriegelndes Anti- Panik- Einsteckschloss Wilka 5495 Selbst- verriegelndes Anti-Panik-Einsteckschloß für Falz- und Stumpftüren, für Profilzylinder vorgerichtet, einteilige Nuß in 2 Ringen gelagert, 20 mm Riegelausschluß, vierfach verschraubte Decke mit geschlossenem Kasten, Stulp aus Nirosta, Falle und Riegel poliert vernickelt, Staub- und Späneschutz durch Stahlbuchsen. ...
Standortwahl und Einbau E-Mail

Wie bereits anhand der Statistik aus Großbritannien gezeigt wurde, ist der zweithäufigste Grund für ein Versagen von Rauchmeldern im Brandfall, dass der Rauch die Melder nicht erreichen konnte, weil der nächste Rauchmelder zu weit entfernt lag. Mehrere Rauchmelder wären hier schon eine Lösung gewesen. Darüber hinaus sollen die Geräte aber auch gemäß DIN 14676 und anderen europäischen Normen angebracht werden.

Worauf kommt es an bei der Standortwahl für einen Rauchmelder?

Ganz einfach: Rauch steigt immer von der Rauchquelle aus gesehen zuerst nach oben auf, und verteilt sich nach Erreichen der Raumdecke gleichmäßig weiter. Deshalb muss ein Rauchmelder immer an der Decke montiert werden und zwar möglichst in der Mitte des Zimmers. Dabei sind folgende Einschränkungen zu beachten:

Der Abstand vom Rauchmelder zu Wänden, Ecken, Leuchten und dekorativen Gegenständen wie Balken soll mindestens 50 Zentimeter betragen. Ein unterbrochener Luftstrom oder ein Luftstau („tote Luft“) kann dazu führen, dass der Rauch die Sensoren des Rauchmelders nicht erreicht.

Bei einem Schrägdach sollte der Rauchmelder 90 Zentimeter vom höchsten Punkt des Daches (horizontal gemessen) montiert werden.

In L-förmigen Räumen oder Fluren ist ein Rauchmelder immer in der „Gehrungslinie“ des jeweiligen Raumabschnittes zu installieren. Wichtig: Größere L-förmige Räume sind wie zwei voneinander getrennte Räume zu betrachten.

Räume mit Zwischenwänden oder Raumteilern (gemeint ist ein fast bis zur Decke reichendes Möbel) gelten ebenfalls als getrennte Räume.

In Räumen mit Deckenbalken kann der Rauchmelder direkt unter einem der Balken aufgesetzt werden, solange er nicht mehr als 20 Zentimeter nach unten in den Raum hineinragt.

Ist der zum Einbau eines Rauchmelders vorgesehene Balken stärker als 20 Zentimeter, sollte der Rauchmelder mittig in die Deckenfelder gesetzt werden.

Bei verwinkelten Fluren mit einer Breite von höchstens drei Metern sollten zwei Rauchmelder nicht weiter als 15 Meter voneinander entfernt sein. Außerdem sind die Rauchmelder nicht weiter als 7,5 Meter von der Flur-Stirnfläche zu positionieren (siehe nachfolgende Darstellung).

Standortwahl - Hitzemelder

Standorte für Hitzemelder sind: Küche, Bad und Garage. Rauchmelder neigen hier zu Fehlalarm.

Ähnlich wie Rauch steigt auch Wärme ausgehend von der zugehörigen Wärmequelle senkrecht auf, und verteilt sich gleichmäßig über die gesamte Deckenfläche. Aus diesem Grund sollten auch zu installierende Hitzemelder immer an der Decke und dabei so nah wie möglich an der Mitte des Raumes montiert werden.

  • Der Hitzemelder sollte mindestens 50 Zentimeter entfernt von Wänden, Ecken, Leuchten und Deko-Gegenständen wie beispielsweise Balken angebracht werden. Ein unterbrochener Luftfluss oder „tote“ aufgeheizte Luft könnten sonst nämlich dazu führen, dass die Sensoren des Hitzemelders erst verspätet oder gar nicht erreicht werden.
  • Die Hitzemelder sollten am besten immer mit Rauchmeldern in den Fluchtwegen vernetzt werden, denn wenn die Hitzemelder einmal den voreingestellten Grenzwert von 58 °C erreicht haben und Alarm schlagen, kann sich ein offenes Feuer schon großflächig ausgebreitet haben.

Zu meidende Einbaustellen

Rauchmelder sollten nicht in Küchen, Bädern, Garagen oder all jenen Bereichen montiert werden, wo sie Koch- oder sonstigen heißen Dämpfen ausgesetzt sind, weil es sonst immer wieder zu Fehlalarmen kommen würde.

Rauch- oder Hitzemelder dürfen nicht an folgenden Standorten eingebaut werden:

  • Stellen, bei denen die normale Temperatur einen Wert von 45 °C übersteigen kann oder unter -4 °C liegt, beispielsweise im Dachgeschoss oder im Heizungsraum.
  • In der Nähe von Deko-Gegenständen, die den Rauch auf seinem Weg zum Rauchmelder blockieren könnten.
  • In der Nähe von Oberflächen, die normalerweise wärmer oder kälter sind als der Rest des Raumes. Ein Beispiel sind Dachgeschossluken oder nicht isolierte Außenwände. Die Temperaturunterschiede könnten sonst nämlich verhindern, dass der Rauch das Gerät erreicht.
  • Neben oder direkt über Heizungen oder Auslässen von Klimaanlagen, weil diese die Richtung des Luftstromes verändern könnten.
  • In sehr hohen oder schwer erreichbaren Bereichen, wo man den Melder schlecht prüfen oder zum Batteriewechsel kaum erreichen kann.
  • Näher als einen Meter zu Lichtdimmern oder Leitungen - sie könnten Störungen verursachen.
  • Rauchmelder sollten nicht an den gleichen Stromkreis wie ein Dimmer oder eine Leuchtstofflampe angeschlossen werden.
  • Der Abstand zu Leuchtstofflampen sollte mindestens 1,5 Meter betragen und auch zu den zum Melder zugehörigen Leitungen sollte dieser Abstand eingehalten werden. Elektrisch erzeugte Geräuschquellen und/ oder Flimmern von Leuchtstofflampen könnten sonst die Melder-Funktion beeinflussen.
  • Rauchmelder sollten mit einem Abstand von mindestens 50 Zentimeter zu einer Wand, einem Balken oder einer Ecke installiert werden.
  • Rauchmelder sollten nicht in staubiger Umgebung montiert werden, weil die Rauchkammer anfällig ist für solche Schmutzpartikel und es dann zu Fehlalarmen kommen kann.
  • Von Insekten befallene Bereiche sollten bei der Installation von Meldern ebenfalls gemieden werden, da auch kleinere Insekten in der Rauchkammer einen Alarm des Melders auslösen können

Installationszeitpunkt

Bei Neubauten oder nach Renovierungen sollten die Rauchmelder erst ganz am Schluss eingebaut werden, nachdem alle Arbeiten - einschließlich Bodenbeläge - abgeschlossen sind und das Gebäude vollständig gesäubert wurde. Warum? Übermäßiger Staub und Verschmutzung können die Rauchkammer des Rauchmelders verunreinigen und Fehlalarme auslösen. In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung des Herstellers.

 
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Gefahr für Jeden
Die meisten Brandopfer - 70% - verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Denn tagsüber kann ein Feuer meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.
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