| Funktionen von Rauchmeldern |
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Es gibt verschiedene Zusatzfunktionen bei Rauchmeldern, die Sie bei Ihrer Auswahl berücksichtigen sollten: Alarm Ein Rauchmelder sollte auf drei Meter Abstand immer noch eine Schallleistung von 85 Dezibel von sich geben können. Vernetzungsfähige Rauchmelder Ein vernetzungsfähiger Rauchmelder ist ein Rauchmelder, der seine Warnung „an alle anderen mit ihm verbundenen Rauchwarnmelder und/oder an eine zentrale Stelle zur zusätzlichen Alarmierung übermitteln kann“. Früherkennung und frühzeitige Warnung sind unbedingt nötig, damit sich ein Feuer nicht zum Großbrand ausweitet. Die vernetzten Rauchmelder helfen dabei, sämtliche Bewohner der Wohnung sobald wie möglich auf den Brand aufmerksam zu machen. Diese Möglichkeit ist vor allem nachts wichtig. Wenn tatsächlich ein Feuer ausbricht, schlägt der Rauchmelder im Wohnzimmer oder spätestens der im Flur Alarm und weckt die schlafenden Bewohner der betroffenen Wohnung. Eine Vernetzung von Rauchmeldern untereinander ist durch Verlegung von Verbindungsleitungen oder über Funk möglich.
Verortung Im Falle von vernetzten Rauch- und Hitzemeldern ist es besonders wichtig, dass man erstens so schnell wie möglich feststellen kann, woher die Gefahr kommt und zweitens, ob es sich wirklich um einen Alarm oder nur um einen Fehlalarm handelt. Daher sollte bei der Installation von vernetzten Rauchmeldern in jedem Geschoss eines Wohngebäudes mindestens ein Verortungsschalter vorgesehen werden. Wenn dieser Schalter betätigt wird, schalten sich sämtliche Rauchmelder des Hauses ab bis auf denjenigen, der den Alarm ausgelöst hat. So stellt sich schnell heraus, wo der Brandherd sitzt. Stummschaltung Mit einer Stummschaltung, entweder als Knopf direkt am Rauchmelder oder an einer Fernbedienung, können im Falle eines Fehlalarmes die Sensoren des Rauchmelders vorübergehend weniger empfindlich gemacht werden für Rauch. Dieser Zustand wird nach Ablauf von zehn Minuten nach der Aktivierung automatisch aufgehoben. Die Stummschaltung sollte nicht dazu missbraucht werden, wiederholt auftretende Fehlalarme defekter Rauchmelder zu unterdrücken. Prüfung des Melders Jeder Rauchmelder kann per Tastendruck auf seine ordnungsgemäße Funktion hin geprüft werden. Dabei wird ein Ablauf simuliert, bei dem die Rauchkammer des Rauchmelders, die Rauchmelder-Elektronik und die Warneinrichtung (also auch der Signalton) des Gerätes überprüft werden. Wichtig: Eine Prüfung eines Rauchmelders mit tatsächlich erzeugtem Rauch ist weder sinnvoll noch nötig. Dafür gibt es ja extra die Selbstprüffunktion auf Tastendruck. Signal „Batterie leer“ Der Ladezustand einer Rauchmelder-Batterie wird durch die Elektronik ständig überwacht. Wenn sie fast leer ist, gibt das Gerät einen Warnton von sich und macht zusammen mit einer rot blinkenden LEDAnzeige auf einen anstehenden Batteriewechsel aufmerksam. Bei hochwertigen Geräten reicht der Ladezustand der Batterie ab der ersten Warnung noch aus, um über einen Zeitraum von ca. einem Monat alle 40 Sekunden auf sich aufmerksam zu machen. Selbsttest der Stromversorgung Jeder Rauchmelder führt automatisch alle 40 Sekunden einen Selbsttest durch und zeigt mittels einer blinkenden LED-Anzeige an, dass seine Energieversorgung in Ordnung ist. Wird anlässlich eines Selbsttestes jedoch festgestellt, dass der Zustand der Rauchkammer des Gerätes nicht mehr einwandfrei ist, kommt ebenfalls im 40-Sekunden-Rhythmus ein Piep-Ton und es blinkt die oben erwähnte rote LED-Anzeige des Rauchmelders.
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