Gerät zur Erfassung der Daten aus Chipkarten, z.B. bei Zutrittskontrollsystemen.
Chubb-Schloss (sprich: „ tschab“ Zuhaltungsschloss)Nach dem englischen Erfinder Jeremiah Chubb benanntes Sicherheitsschloss mit mehreren lamellenartigen, flachen Sperrzuhaltungen; siehe auch Chubb-Schlüssel. Die Erfindung des erstens Mehrzuhaltungsschlosses durch Chubb im Jahre 1818 (London) ist heute noch Gattungsbegriff für hochwertige Zuhaltungsschlösser.
Chubb-SchlüsselGegossener Schlüssel (z.B. aus Temperguss) zum Schließen von Chubb-Schlössern. Der Chubb-Schlüssel hat meist einen geraden, flachen und rechteckigen Schlüsselbart, einen runden Schlüsselschaft (Schlüsselhalm) und eine Schlüsselreide (Schlüsselkopf) mit Durchbruch (Öffnung) zur Durchführung eines Schlüsselringes. Der Chubb-Schlüssel erhält seine, auf die Zuhaltungen des zugehörigen Chubb-Schlosses abgestimmte Schließung durch Einfräsen. Von senkrecht nebeneinander liegenden Einschnitten im Schlüsselbart. Diese Einschnitte können symmetrisch oder asymmetrisch angeordnet sein.
Schloss, das sich nur öffnen lässt, wenn der richtige Buchstaben- und/oder Zahlencode eingestellt wurde; siehe auch Zahlenkombinationsschloss.
Tastatur (z.B. mit 12 Tasten) mit Zahlen und/oder Buchstaben anstelle eines Schlüsselschalters, z.B. zum Scharf-/Unscharfschalten einer Gefahrenmeldeanlage oder als Bedienteil (siehe auch Zutrittskontrollanlage); Vorteil: der Schlüssel kann nicht verloren gehen, die Codezahl kann jederzeit geändert werden. Der Betreiber kann ferner durch eine (nur ihm bekannte) besondere oder zusätzliche Codezahl gleichzeitig einen stillen Alarm absetzen.
Code-Träger (z.B. von Hochsicherheitsschlössern)Gegenstand, der auf Grund seiner physikalischen Form (z.B. mechanischer Schlüssel) und/oder physikalischen Eigenschaft (z.B. magnetischer Schlüssel, Magnetsreifenkarte, Chipkarte, Fingerabdruck) den Eingabe-Code enthält.
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