07 | 09 | 2008
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Selbstverriegelndes Anti- Panik- Einsteckschloss Wilka 5495

Selbstverriegelndes Anti- Panik- Einsteckschloss Wilka 5495 Selbst- verriegelndes Anti-Panik-Einsteckschloß für Falz- und Stumpftüren, für Profilzylinder vorgerichtet, einteilige Nuß in 2 Ringen gelagert, 20 mm Riegelausschluß, vierfach verschraubte Decke mit geschlossenem Kasten, Stulp aus Nirosta, Falle und Riegel poliert vernickelt, Staub- und Späneschutz durch Stahlbuchsen. ...
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Panikbeschlag

Beschlag, mit dem eine Tür vom Gebäudeinnern aus über einen Türgriff oder Stangenbeschlag geöffnet werden kann; siehe auch Panikschloss.

Panikschloss (für einflügelige Paniktür)

Schloss mit Panikbeschlag; hat meist zwei Drückernüsse. Die untere Drückernuss nennt man Zwingnuss, weil damit Falle und Riegel ohne Schließbewegung zurückgezogen werden. Der mit dieser Drückernuss verbundene Türgriff (Klinke) auf der Innenseite der Tür wirkt als Panikgriff. Die obere Drückernuss dient nur zur Betätigung der Falle von außen. Für die Öffnung von außen unterscheidet man: Schließzwangfunktion: Der Türgriff wird von außen durch Aufschließen von Leerlauf auf Betätigung umgeschaltet. Umschaltfunktion: Der Türgriff wird von außen oder innen von Leerlauf auf Betätigung umgeschaltet. Wechselfunktion: Die Tür kann von außen nur mit Schlüssel geöffnet werden; siehe auch Dreifallenschloss.

Parazentrisches Schlüsselprofil

Schlüsselprofil für Schließzylinder, bei dem beide Profillinien (rechte und linke Profillinie) die Profil-Mittelachse berühren oder überlappen. Da die Kontur (Form) des Schlüsselkanals im Schließzylinder der des Schlüsselprofils entspricht, wird durch eine parazentrische Formgebung des Schlüsselprofils und des Schlüsselkanals das unbefugte Öffnen von Schließzylinder mit Sperrwerkzeugen wesentlich erschwert bzw. unmöglich gemacht; Grund: Ein parazentrischer Schlüsselkanal be- bzw. verhindert das Einführen und Arbeiten mit Sperrwerkzeugen im Schlüsselkanal.

Profil-Doppelzylinder

Schließzylinder nach DIN 18 252 bzw. 18 254; Bauteil, das dazu bestimmt ist, austauschbar in dafür vorgerichtete Schlösser nach DIN 18 250 Teil 1 oder DIN 18 251 eingesetzt zu werden. Die Befestigung des Profil-Doppelzylinders im Einsteckschloss erfolgt mit einer Schraube M 5 durch die Stulpschraubenbohrung. Die Bauteile des Profil-Doppelzylinders befinden sich im Schließzylindergehäuse. Durch vollständiges Einstecken des Schlüssels in den Schlüsselkanal wird die Kupplung des Doppelzylinders betätigt, wodurch der Schließzylinderkern zur Drehung freigegeben wird. Der Schließbart hat die Aufgabe, bei Drehung des Schlüssels den Riegel (Schlossriegel) und ggf. auch die Falle (Schlossfalle, bei einem Schloss mit Wechsel) zu bewegen.

Profil-Zylinder

Schließzylinder in tropfenförmiger Bauform (Stirnansicht); siehe auch Profil-Doppelzylinder, Halbzylinder, Knaufzylinder. Bezeichnungsbeispiele für Profilzylinder (nach DIN 18 254):

  • Profilzylinder Klasse 1: PZ 1
  • Profilzylinder Klasse 2: PZ 2
  • Profilzylinder Klasse 3: PZ 3

Profilzylinder für Schließanlagen:

  • Zentralschließanlagen: Z
  • Hauptschlüsselanlagen: H
  • Generalhauptschlüsselanlagen: GHS
  • Doppelzylinder: D
  • Halbzylinder: H
  • Knaufzylinder: K
  • Profilzylinder mit Bohrschutz: BS
  • Profilzylinder mit Bohrschutz und Ziehschutz: BZ
  • Profilzylinder mit Legitimationsausweis: LE

Beispiel: Bezeichnung eines Profilzylinders der Klasse 3 (PL 3) als Profilzylinder für Schließanlage einer Generalhauptschlüsselanlage (GHS), ausgeführt als Knaufzylinder (K) mit Bohrschutz (BS) und mit Legitimationsausweis (LE): Profilzylinder DIN 18 254 – PZ – 3 – GHS – K – BS – LE.


Profilzylinderschloss

Einsteckschloss, vorgerichtet für den Einbau von Profilzylindern. Der Riegel wird im Regelfall durch zweimaliges Drehen des Schlüssels (zweitourig) vorgeschlossen.


PZ-Schloss

Kurzbezeichnung für Zylinderschloss vorgerichtet für Profilzylinder; siehe auch Einsteckschloss.


 
Schlagzeilen
Stichwort Wendeschlüssel: Klassische Schlüssel für Schließzylinder mit Sriftzuhaltungen besitzen ihre Schlüsseleinschnirte in Form von Kerben in der Regel auf einer Schmalseite des Schlüsselschaftes. Einen anderen Weg gehen sogenannte Wendeschlüssel. Bei ihnen sind im Wesentlichen auf der Flachseite des Schlüsselschaftes Bohrmulden angebracht. In der Regel sind die auf beiden Seiten sichtbaren Bohrbilder spiegelsymetrisch, so dass der Schlüssel beidseitig eingesteckt werden kann. Als wesentlicher Vorteil von Wendeschlüsseln wird der Schließkomfort durch die beidseitige Einführbarkeit des Schlüssel genannt. Darüber hinaus ist wird die Haptik (glatte und stabile Oberfläche) als angenehm empfunden. Auch in der Sicherheitsausstattung stehen Wendeschlüssel konventionellen Schlüsselsystemen in nichts nach.