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01 | 08 | 2010
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Mediator - das selbstverriegelnde Fluchttürschloss

Mediator - Das selbstverriegelnde Fluchttürschloss für das Mehrfamilienhaus Das selbst- verriegelnde Anti- Panik- Einsteckschloss löst all Ihre Probleme rund um die Haustür im Mehrfamilienhaus. Durch die Selbstverriegelung ist die Haustür immer verschlossen, kann aber im Notfall von innen durch Betätigung der Klinke geöffnet werden. Der, im Rahmen integrierte Türöffner ermöglicht zusätzlich eine elektrische Türöffnung.
Begriffe und Abkürzungen in der Zutrittskontrolltechnik E-Mail

Allgemeine Begriffe in der Zutrittskontrolltechnik

  • 4-Augen-Prinzip: siehe Zwei-Personen-Zutrittskontrolle
  • Änderungsdaten: Informationen über die Änderung von Systemdaten und Zutrittsberechtigungen.
  • Anti-Pass-Back: siehe Zwei-Personen-Zutrittskontrolle
  • Aufenthaltsdauerüberwachung: Überwachung der für eine Raumzone vorgegebenen Aufenthaltsdauer von Zutrittsberechtigten auf Überschreitung
  • Auswerteeinrichtung (AWE): Gerät oder Bestandteil eines Gerätes (z.B. Zutrittskontrollzentrale), das die Zutrittsberechtigung prüft und das Ergebnis an die Zutrittskontrollstellglieder (ZSG) weiterleitet.
  • Benutzer: Gruppe von Personen, die die ZKA berechtigt nutzen (ein Zutritt für diese Personen ist nur nach positiver Überprüfung der Zutrittsberechtigung durch die ZKA möglich).
  • Bereich: abgeschlossene Gebäude, abgeschlossene Teilbereiche von Gebäuden und abgegrenzte Räume, deren Durchgänge von einer ZKA kontrolliert werden.
  • Besetzte Stelle = Beauftragte Stelle: Vom Betreiber beauftragte eingewiesene Person, die Meldungen annimmt und notwendige Maßnahmen veranlasst.
  • Bewegungsdaten: Bewegungsdaten sind die von einer ZKA erfassten Informationen über berechtigte Zutritte und Zutrittsversuche ohne Berechtigung.
  • Doppelbenutzungskontrolle: Funktion einer ZKA, die das Betreten von Raumzonen verhindert, in denen sich bereits ein anderer Zutrittsberechtigter befindet.
  • Durchgang: Öffnung in der Begrenzung eines Zutrittsbereiches (z.B. Tür in einer Wand) für den bestimmungsgemäßen Zutritt.
  • Eingabeeinrichtung (EE): Gerät oder Bestandteil eines Gerätes, welches die im zugehörigen Identifikationsmerkmalträger enthaltenen Informationen aufnimmt, ggf. umwandelt (z.B. in elektrische Signale) und an die Auswerteeinrichtung (AWE) weiterleitet.
    Hinweis: wird auch als Identifikationsmerkmal-Erfassungseinheit (IME) bezeichnet
  • Energieversorgung (EV): (Abweichend von VdS 2227) Anlageteil für die Versorgung von Gefahrenmeldeanlagen, Zutrittskontrollanlagen u.ä. oder Teilen davon mit elektrischer Energie
  • Ereignisdaten: Ereignisdaten sind Alarmdaten, Änderungsdaten, Bewegungsdaten und Störungsdaten.
  • Ereignisse: Ereignisse sind Informationen über Zustände der ZKA und deren Änderungen. Identifikationsmerkmal (IM): Eine mit technischen Mitteln auswertbare Information (Codierung), persönliche Identifikationsnummer (PIN) oder personenspezifische Merkmal / Eigenschaft (biometrisches Merkmal), das eine eindeutige Identifizierung eines Identifikationsmerkmalträgers erlaubt.
  • Identifikationsmerkmalträger (IMT): Gegenstände und Personen, an die Identifikationsmerkmale gebunden sind.
  • Identifikationsmerkmal-Erfassungseinheit (IME): siehe Eingabeeinrichtung (EE)
  • Melder (Einbruchmelder): Anlageteil einer Einbruchmeldeanlage, der eine geeignete physikalische Kenngröße zur Erkennung eines Einbruchversuchs/Einbruchs in dem zu überwachenden Bereich ständig oder in aufeinander folgenden Zeitintervallen beobachtet.
  • Offenzeitüberwachung: Überwachung der in einer ZKA vorgegebenen Offenzeit für Sperren auf Überschreitung.
  • Raumzonen: Teilbereiche eines Zutrittsbereiches, die aus einem oder mehreren Räumen mit einem oder mehreren Durchgängen bestehen(nicht überlappend).
  • Raumzonenwechselkontrolle: Funktion einer ZKA, die den Zutritt zu einer benachbarten Raumzone verhindert, wenn der Zutrittsberechtigte in der Raumzone, in der er sich befindet, nicht als anwesend geführt wird.
  • Schließen: Betätigung bei einer Tür, welche dafür sorgt, dass diese ordnungsgemäß geschlossen ist.
    Hinweis: Siehe auch Zustand, geschlossener.
  • Sicherungsbereich: (in Verbindung mit Einbruchmeldeanlagen) Abgeschlossene Gebäude, abgeschlossene Teilbereiche von Gebäuden und abgegrenzte Räume, in denen sich die zu überwachenden Sachen befinden.
    Hinweis: Bei der Kombination einer ZKA mit einer EMA muss der Zutrittsbereich der ZKA deckungsgleich oder Bestandteil des Sicherungsbereiches der EMA sein.
  • Sperre: Einrichtung, die den unkontrollierten Zutritt verhindert (z.B. Türen, Vereinzelungsanlagen für Personen – VEA).
  • Sperrelement (SpE): Elektromechanische Einrichtung, welche bei einer scharfgeschalteten Einbruchmeldeanlage das Öffnen von Zugängen verhindert (z.B. Sperrschloss, elektromechanischer Türöffner).
    Hinweis: Sperrelemente dürfen in Zutrittskontrollanlagen nicht die Funktion vonZutrittskontrollstellgliedern (ZSG) übernehmen. ZSG sind jedoch für den Einsatz als Sperrelement in Verbindung mit Einbruchmeldeanlagen geeignet.
  • Systemdaten: Daten, die das Zusammenwirken der einzelnen Teile der ZKA festlegen. Es wird unterschieden zwischen systemspezifischen und anlagenspezifischen Daten. Systemspezifische Daten sind Daten, welche die Grundfunktionen einer ZKA festlegen (z.B. Betriebssystem); anlagenspezifische Daten legen die anlagebedingten Parameter einer ZKA fest (z.B. Zuordnung von Anlageteilen).
  • Türfreigabezeit: Zeit, in der eine Sperre zum Öffnen freigegeben ist.
  • Türoffenzeit: Zeit in der eine Sperre geöffnet sein darf.
  • Übergeordnete Zutrittskontrollzentrale (ÜZKZ): Eine übergeordnete Zutrittskontrollzentrale ist einer oder mehrerer Zutrittskontrollzentralen zugeordnet. Sie dient der Versorgung der Zutrittskontrollzentralen mit Daten und empfängt und verarbeitet Daten von diesen.
  • Vereinzelungsanlage (VEA): Sperre, die so ausgeführt ist, dass immer nur ein Benutzer den Zutritt erlangen kann.
  • Verriegeln: Betätigung einer Einrichtung (z.B. Schloss), die dafür sorgt, dass durch einen  ausgeschlossenen Riegel eine Sperre (z.B. eine Tür) im geschlossenen Zustand fixiert wird.
    Hinweis: Siehe auch Zustand, verriegelter
  • Verschließen: Betätigung einer Einrichtung (z.B. Schloss), die dafür sorgt, dass durch einen ausgeschlossenen und gesicherten (versperrten) Riegel eine Sperre (z.B. Tür) im geschlossenen und verriegelten Zustand fixiert wird.
    Hinweis: Siehe auch Zustand, verschlossener.
  • Verschlussüberwachung: Überwachung des verschlossenen Zustandes von Türen, Fenstern usw. (z.B. mit Schließblechkontakten).
  • Zeitzonen: Festgelegte Zeitintervalle, in denen eine Zutrittsberechtigung zu Raumzonen besteht.
  • Zugangsebene (ZE): Zusammenfassung bestimmter Teile oder Funktionen einer ZKA, die nur für bestimmte Personen zugänglich sind.
  • Zuhalten: Betätigung eines Zutrittskontrollstellgliedes (z.B. Türöffner, Motorriegel), welches dafür sorgt, dass durch eine fixierte Schlossfalle bzw. einen ausgeschlossenen Riegel eine Sperre (z.B. Tür) in geschlossenem Zustand gehalten wird.
    Hinweis: Siehe auch Zustand, zugehaltener.
  • Zuhaltungsüberwachung: Überwachung des zugehaltenen Zustandes von Sperren (z.B.: mit Schließblechkontakten) an der Schlossfalle bzw. am Schlossriegel.
  • Zustand, geschlossener: Zustand, bei dem bei einer geschlossenen Sperre (z.B. Tür) die Schlossfalle eingerastet ist und die Sperre ggf. im geschlossenen Zustand hält. Der Riegel des Schlosses ist nicht ausgeschlossen und das Zutrittskontrollstellglied (z.B. Türöffner, Motorschloss) ist nicht aktiviert.
    Hinweis: Die Sperre kann in diesem Zustand jederzeit ohne IMT geöffnet werden.
  • Zustand, verriegelter: Zustand bei dem bei einer geschlossenen Sperre der Riegel des Schlosses ausgeschlossen, jedoch nicht gesichert ist (z.B. weil der Schlüssel noch im Profilzylinder steckt).
    Hinweis: die Sperre wird in diesem Zustand zugehalten, kann jedoch nach Betätigung des nicht gesicherten Riegels jederzeit geöffnet werden.
  • Zustand, verschlossener bzw. versperrter: Zustand, bei dem bei einer geschlossenen und verriegelten Sperre der ausgeschlossene Schlossriegel gesichert ist.
    Hinweis: Die Sperre wird in diesem Zustand zugehalten („versicherungstechnischer Verschluss“) und kann nur nach erfolgter Entriegelung mit entsprechenden IMT geöffnet werden.
  • Zustand, zugehaltener: Zustand, bei dem bei einer geschlossenen Sperre das ZSGRiegelelement (z.B. Falle, Riegel) ausgeschlossen ist und durch ein entsprechendes ZSGAuflager (z.B. Türöffner, Schließblech) fixiert wird.
    Hinweis: Die sperre wird in diesem Zustand zugehalten und kann nur nach erfolgter Freigabe des ZSG geöffnet werden.
  • Zutritt: Vorgang des Überschreitens bzw. Überfahrens einer Raumzone (z.B. Raum, Gebäude, Bereich, Werk, Standort) durch einen Durchgang (z.B. Tür, Tor).
  • Zutrittsberechtigungsdaten: Daten, die dem Identifikationsmerkmal und ggf. Personen zugeordnet sind und Festlegungen über die zeitliche und räumliche Zutrittsberechtigung enthalten.
  • Zutrittsbereich: Abgeschlossene Gebäude, abgeschlossene Teilbereiche von Gebäuden und abgegrenzte Räume, deren Begehung durch eine ZKA geregelt werden.
  • Zutrittskontrollanlage (ZKA): Anlage, für die automatische Überprüfung von Zutrittsberechtigungen, die Steuerung von Sperren sowie die Registrierung von Vorgängen.
  • Zutrittskontrollstellglied (ZSG): Elektromechanische Einrichtung zur Sperrung bzw. Freigabe von Sperren.
    Hinweis: Zutrittskontrollstellglieder können in ZKA mit Verbindung zu EMA anstelle von Sperrelementen eingesetzt werden.
  • Zutrittskontrollsystem (ZKS): Gesamtheit der Anlageteile, die auf funktionsmäßiges Zusammenwirken abgestimmt sind (z.B. ZKZ, EE, IM und ZSG).
  • Zutrittskontrollzentrale (ZKZ): Eine Zutrittskontrollzentrale ist die gerätetechnische Realisierung einer Auswerteeinrichtung (AWE), die
    • - Zutrittsberechtigungsdaten speichert,
    • - die Informationen der Eingabeeinrichtung empfängt und auswertet,
    • - die Sperrung bzw. Freigabe des Zutritts steuert,
    • - Durchgänge überwacht,
    • - Ereignisdaten empfängt und auswertet und ggf. speichert und an Ausgabeeinheiten (z.B. Anzeigeeinheiten, Drucker, Signalgeber) weiterleitet,
    • - Funktionsüberwachungen durchführt.
  • Zutrittspunkt: Der Ort an dem der Zutritt mit einer Tür, einem Drehkreuz oder anderen Sperren zur Sicherung gesteuert werden kann.
  • Zwei-Personen-Zutrittskontrolle: Die Zwei-Personen-Zutrittskontrolle stellt sicher, dass Zutritt nur gewährt wird, wenn zwei Benutzer innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes ihre Zutrittsberechtigung nachgewiesen haben.
 

Allgemeine Abkürzungen in der Zutrittskontrolltechnik

 AWE  = Auswerteeinrichtung SpE  = Sperrelement
 EE  = Eingabeeinrichtung ÜZKZ  = Übergeordnete Zutrittskontrollzentrale
 EMA  = Einbruchmeldeanlage VEA  = Vereinzelungsanlage
 EMZ  = Einbruchmelderzentrale ZE  = Zugangsebene
 EV  = Energieversorgung ZKA  = Zutrittskontrollanlage
 IM  = Identifikationsmerkmal ZKS  = Zutrittskontrollsystem
 IME  = Identifikationsmerkmal - Erfassungseinheit ZKZ  = Zutrittskontrollzentrale
 IMT  = Identifikationsmerkmalträger ZSG  = Zutrittskontrollstellglied
 PIN  = Persönliche Identifikationsnummer  

 

 
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