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Freitag, 07. März 2008 10:43 |
Sicherheitseinrichtungen von Fahrrädern im Test
Bügelschlösser stellen Fahrraddiebe vor die größten Probleme: Sie sind mit Gewalt oder auch mit Spezialwerkzeugen kaum zu knacken. Das teilt die Stiftung Warentest nach einem Test von insgesamt 30 Fahrradschlössern mit. Je acht davon waren Bügel- und Panzerkabelschlösser, bei neun handelte es sich um Spiralkabelschlösser. Die übrigen fünf hatten besondere Bauformen, darunter waren ein Faltbügel- und ein Zweibügelschloss.
Testsieger wurden zwei der robusten Bügelschlösser, die allerdings einen Nachteil haben: Die Bügel sind oft zu kurz und zu schmal, um das Rad sicher an eine Laterne anschließen zu können. Mit Spiralkabelschlössern ist das zwar kein Problem. Dafür ließen sich hier aber alle geprüften Modelle mit schwerem Handwerkszeug bequem durchtrennen und erhielten entsprechend die Note „mangelhaft“ , berichtete die Stiftung in der Zeitschrift „test“.
Als etwas robuster erwiesen sich die Panzerkabelschlösser. Bei diesen sollten Verbraucher aber genau hinsehen: Oft täuschten die Hersteller hier mit dem Überzug eine Seilstärke vor, die das dünne Drahtseil im Kern bei weitem nicht erreicht. Auch ein gutes Fahrradschloss schließt jedoch einen Diebstahl noch nicht aus, wenn es weggetragen werden kann. Radfahrer sollten ihr Gefährt daher immer an einen stabilen, ortsfesten Gegenstand anschließen.
Reiche Sicherheitstechnik KG, Waisenhausring 6, 06108 Halle (Saale) Tel. 0345/2002934 e-Mail:
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